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SWM zur Kritik aus dem Planetenweg
Anwohner des Planetenweges berichten, dass der 1. Bauabschnitt der Baustelle Planetenweg laut SWM-Anwohnerinformation vom 18.5.2026 am 27.7.2026 beendet sein sollte. Aktuell ist kein Ende abzusehen, da im Juli die Arbeiten komplett ruhten und für gewöhnlich nicht mehr als zwei Bauarbeiter vor Ort sind. Auf Nachfrage vor Ort wird von Bauarbeitern der Firma Jaeger erklärt, dass die Arbeiten nicht vorangehen, weil die Arbeiter oft auf die Fachleute der SWM warten müssten, die die neuen Leitung mit den alten miteinander verbinden. Auch sollen Gräben mehrfach ausgegraben und dann wieder verfüllt worden sein.
Der Bürgerverein stellte einen Fragenkatalog zusammen und bat die Pressestelle der SWM um Beantwortung. Hier die Fragen:
1. Ist es korrekt, dass die am 1.6.2026 eröffnete Baustelle mehrere Wochen stillgelegt war?
2. Wenn ja, warum?
3. Da die Sperrung mit Einschränkungen für meist betagte Anwohner einher geht, stellt sich die Frage, warum man die Baustelle nicht später eröffnet hat.
4. Stimmt es, dass die Firma Jaeger oft auf die Fachleute der SWM warten müssen, die die neuen Leitung mit den alten miteinander verbinden.
5. Warum wurden Gräben mehrfach ausgegraben und dann wieder verfüllt?
6. Ist der Eindruck korrekt, dass die Koordination zwischen SWM und Baufirma nicht ganz reibungslos funktioniert?
7. Wann ist mit einem Abschluss des 1. BA zu rechnen?
8. Welche Konsequenzen hat das auf die noch folgenden BA, vor allem auf den Endtermin in drei Jahren?
9. Ist mit einer Intensivierung der Bauaktivitäten zu rechnen oder bleibt es beim aktuellen Bautempo?
Und hier die Antwort der SWM:
Tatsächlich kam es im Laufe des Sommers zu Ruhezeiten auf der Baustelle. Dies traf mehrere Maßnahmen im Stadtgebiet, da wir ein erhöhtes Havariegeschehen zu verzeichnen hatten. Die Beseitigung der Störungen machte es leider notwendig, Fachpersonal von geplanten Maßnahmen abzuziehen – da Versorgung vor Neubau/Sanierung geht.
Das teils provisorische Verschließen von Gräben (von den Anwohnern als Auf- und Zumachen bezeichnet) liegt an technologischen Zwangspunkten, sowie geometrischen Randbedingungen. Des Weiteren resultiert dies auch aus Auflagen der Behörden, durch die unter anderem die Zufahrt von Feuerwehr und Rettungsdiensten gewährleistet werden.
Aktuell wird der eingerichtete Baustellenbereich – der erste Abschnitt des ersten Bauabschnitts – Mitte/ Ende Oktober mit Asphalt geschlossen. Derzeit sehen wir keinen Verzug: Wir halten nach aktuellem Stand den genannten Endtermin der Gesamtmaßnahme.
Im Tagesgeschäft ist die Baumaßnahme mit vier Facharbeitern und einem Polier besetzt.
Die Kritik an der Kommunikation zwischen SWM und unserem Dienstleister können wir nicht nachvollziehen.
